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683 Einsätze im Jahr 2025 - neun Einsätze in der Neujahrsnacht

01.01.2026

Im Jahr 2025 mussten die Feuerwehren der Stadt Neu-Isenburg zu insgesamt 683 Einsätzen ausrücken. Auch in der Nacht von Silvester zu Neujahr mussten die ehrenamtlichen Helfer ran: Neun Einsätze für die FFNI. Das Jahr 2025 brachte somit exakt die gleiche Zahl an Einsätzen wie das Vorjahr 2024.

Zehn Einsatzkräfte hatten sich Silvester im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit von 18 bis 3 Uhr zu einer Bereitschaft im Feuerwehrhaus eingefunden. Gemeinsam mit den beiden diensthabenden Kollegen in der Feuerwache in der Sankt-Florian-Straße und zwei Feuerwehrleuten, die bei einem Brandsicherheitsdienst beim Silvesterball in der Hugenottenhalle im Einsatz waren sorgten sie dafür, dass die Neu-Isenburger*innen einen feuersicheren Jahreswechsel erleben konnten.

Bürgermeister Dirk-Gene Hagelstein und Kreisbrandinspektor Marco Bauer schauten im Laufe des Abends vorbei und bedankten sich für die uneigennützige Einsatzbereitschaft.

Feuerwehr Neu-Isenburg bei vielen Kleinbränden im Einsatz

Die letzten beiden Einsätze im Jahr 2025 führten die Helfer an Silvester kurz hintereinander (um 22.12 Uhr und um 22.20 Uhr) in einen Park an der Wilhelm-Leuschner-Straße in der Kernstadt und an den Dreiherrnsteinplatz in den Stadtteil Gravenbruch. An beiden Orten waren vermutlich durch Feuerwerkskörper Müllbehälter in Flammen aufgegangen.

Auch die übrigen Einsätze nach Mitternacht dürften alle im Zusammenhang mit den Silvesterfeierlichkeiten stehen. Zwischen 0.22 Uhr und 1.13 Uhr wurden insgesamt sechs brennende Mülleimer und Papiercontainer gemeldet. Alle Einsätze waren von den zehn freiwilligen Feuerwehrleuten mühelos abzuarbeiten.

Um 5.03 Uhr standen schließlich noch brennende Überreste von Feuerwerk in der Straße "Am Erlenbach" auf dem Programm. Die Zahl an teilautomatischen Feuerwerksbatterien hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Schön anzusehen und in der Regel sicher zu handhaben gibt es ein kleines Manko: Nach Ende des "Batterieprogramms" stehen die Reste dieser Feuerwerkskörper oft noch in Flammen. Eine Möglichkeit wäre, hier beispielsweise mit Wasser aus einer Gießkanne im Anschluss an das Jahreswechsel-Spektakel den glimmenden Resten den Garaus zu machen.

Bereitschaftsführer Amadeus Möller zog in jeder Hinsicht ein positives Resümee der Nacht: "Davon, dass wir als Einsatzkräfte wie andernorts Anfeindungen oder gar Angriffen ausgesetzt waren, kann keine Rede sein. Die Bewohner unserer Stadt waren uns gegenüber freundlich eingestellt und dankbar. Teilweise haben sie sich sogar entschuldigt, dass sie uns gerufen haben."