„Seit 1875 ehrenamtlich
für Sie im Einsatz“
News

LKW-Brand auf der A3

26.01.2026

Am Montag, den 26. Januar 2026, um 13.55 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Neu-Isenburg auf die A 3, Fahrtrichtung Köln, zwischen das Autobahnkreuz Offenbach und der Anschlussstelle Frankfurt - Süd alarmiert. Etwa zwei Kilometer vor der Anschlussstelle Frankfurt - Süd sollte ein Lkw stehen, aus dem schwarzer Rauch quellen würde. Dies konnte durch die ersten Kräfte auf der Anfahrt bestätigt werden.

Eine intensive Rauchsäule ließ vermuten, dass man einen brennenden Lkw am Einsatzort vorfinden wird. Aufgrund des erwarteten Bedarfs an Löschwasser wurden daher die Freiwillige Feuerwehr Dreieich - Sprendlingen und die Berufsfeuerwehr Offenbach mit jeweils einem Tanklöschfahrzeug nachalarmiert.

An der Einsatzstelle wurde auf dem Seitenstreifen ein Sattelzug vorgefunden, dessen Zugmaschine vollständig in Flammen stand. Es erfolgte sofort ein Löschangriff mit zwei Rohren von zwei Teams unter schwerem Atemschutz. Dadurch konnte weitgehend verhindert werden, dass das Feuer auf den unbeladenen Sattelanhänger übergriff.

Der Fahrer des Sattelzuges konnte sein Fahrzeug unverletzt verlassen. Die Zugmaschine ist jedoch als Totalschaden abzuschreiben. Der Schaden dürfte im höheren fünfstelligen Bereich liegen, zumal auch die Fahrbahndecke nicht schadensfrei blieb. Zur Brandursache ist nichts bekannt.

Die Fahrbahn musste zeitweise voll gesperrt werden, weil sie mit Betriebsmitteln verunreinigtem Löschwasser bedeckt war und von der Autobahnmeisterei gereinigt werden musste. Zudem wurde das Umweltamt der Stadt Frankfurt am Main verständigt, da geringe Mengen an verunreinigtem Löschwasser neben dem Seitenstreifen ins Erdreich gelangt waren.

Die Feuerwehr Neu-Isenburg war mit 7 Fahrzeugen und 20 Kräften vor Ort. Die Freiwillige Feuerwehr Neu-Isenburg - Zeppelinheim verstärkte während des Einsatzes die Feuerwache in der Kernstadt. Die Feuerwehren aus Dreieich und Offenbach waren mit jeweils zwei Fahrzeugen und vier Kräften vor Ort. Weiterhin waren die Autobahnpolizei Frankfurt, die Autobahnmeisterei Rüsselsheim und ein Bergungsunternehmen eingesetzt.

Einsatzbericht zur Nachricht