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Drei Feuerwehreinsätze in 50 Minuten - arbeitsreicher Mittwochabend

01.10.2026

Am Mittwochabend musste die Freiwillige Feuerwehr Neu-Isenburg innerhalb von 50 Minuten dreimal ausrücken, wobei sich alle drei Einsätze überschnitten. Zwei Einsätze wurden durch Feuermeldungen in Seniorenwohnanlagen ausgelöst: Um 19.10 Uhr erfolgte eine Alarmierung in eine Altenwohnanlage in der Freiherr-vom-Stein-Straße. Aus einer Wohnung war Rauchentwicklung gemeldet worden. In der Wohnung sollte sich noch eine Person befinden.

Das erste Fahrzeug war bereits zwei Minuten nach der Alarmierung an der Einsatzstelle. Zu diesem Zeitpunkt hielt sich die 98-jährige Bewohnerin bereits nicht mehr in der Wohnung auf. Kollegen des Rettungsdiensts kümmerten sich um die Frau. Bei der Zubereitung von Bratkartoffeln wurde die Geniessbarkeitsgrenze messbar überschritten, was auch für die starke Rauchentwicklung verantwortlich sein dürfte. Nachdem die Kartoffeln ins Freie gebracht waren, konnten sich die Maßnahmen der Feuerwehr auf die Belüftung verrauchter Bereiche beschränken. Vier Fahrzeuge mit 12 Kräften waren im Einsatz.

Weiterer Einsatz in Wohnanlage An den Schulwiesen

Noch während die Belüftungsmaßnahmen im Gange waren, erfolgte um 19.32 Uhr die nächste Brandmeldung aus einer Seniorenwohnanlage in der Straße An den Schulwiesen. Der Kommandowagen und die Drehleiter begaben sich von der Freiherr-vom-Stein-Straße zur neuen Einsatzstelle, zudem wurde ein Löschfahrzeug von der Wache entsandt. Auch bei diesem Einsatz war Essen angebrannt und nicht mehr genießbar. Auch hier wurde eine Person dem Rettungsdienst übergeben. Die Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich erneut auf die Belüftung des verrauchten Bereiches. 12 Kräfte waren auch hier im Einsatz.

Währenddessen sprach um 19.59 Uhr ein Fahrradfahrer auf der Wache vor. Er hatte im Bereich des Kastanienwegs ein kleines Flackern im Wald wahrgenommen und Brandgeruch festgestellt. Ein Löschfahrzeug und der Kommandowagen, insgesamt sieben Kräfte, eilten nach dort. Beim Flackern handelte es sich um eine blinkende Baustellenlampe, die aus welchen Gründen auch immer im Wald lag. Der vermeintliche Brandgeruch war von Grills, da Anwohner das schöne Wetter zum Grillen genutzt hatten. Somit waren keine Maßnahmen der Feuerwehr erforderlich.