Wo und was ist denn Neu-Isenburg...?

Die Stadt Neu-Isenburg...

...geht zurück auf eine Ansiedlung von 30 französischen Glaubensflüchtlingen. Am 24. Juli 1699 leisteten sie ihrem Landesherren Jean Philipp von Ysenburg-Büdingen einen Treueeid. 195 Jahre später, am 21. August 1894, verlieh der damalige Großherzog von Hessen und bei Rhein der jungen Gemeinde Neu-Isenburg die Stadtrechte.

Etwa ab 1872 war auch in Neu-Isenburg ein rasanter Aufschwung von Industrie und Handel sichtbar. Ein Industriegebiet entstand, das auch heute noch über einen direkten Gleisanschluss zur Main-Neckar-Bahn verfügt.

Schon um die Jahrhundertwende bekam die Stadt Neu-Isenburg eine zentrale Strom-, Wasser- und Gasversorgung, was eine Reihe von Investitionsentscheidungen zu Gunsten der Stadt zur Folge hatte. In den folgenden Jahren wurde die Infrastruktur rasch ausgebaut. Neu-Isenburg entwickelte sich zu einem begehrten Gewerbestandort und zu einer beliebten Wohnstadt.

Die Stadt grenzt im Norden an Frankfurt am Main und Offenbach am Main. Dazwischen liegt der größte kommunale Wald Deutschlands.

Unmittelbar nördlich von Neu-Isenburg verläuft die Autobahn 3 (Würzburg-Frankfurt-Köln), westlich die Autobahn 5 (Basel-Frankfurt-Hannover) und östlich die Autobahn 661 (Bad Homburg - Egelsbach). Zahlreiche Bundes- und Landstraßen führen durch die Gemarkung Neu-Isenburgs. Der Rhein-Main-Flughafen ist vom Stadtzentrum aus in 15 Minuten mit dem Auto zu erreichen und grenzt im Westen direkt an den Stadtteil Zeppelinheim.

Die Stadt gliedert sich in die Kernstadt und die Stadtteile Gravenbruch und Zeppelinheim. Gravenbruch entstand in den 60er Jahren als Trabantenstadt im Osten Neu-Isenburgs und bietet heute etwa 7.000 Menschen Wohnraum. 1977 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Zeppelinheim mit rund 1.500 Einwohnern im Zuge der Gebietsreform eingegliedert. Die Stadt umfasst heute damit eine Fläche von 24,29 Quadratkilometern, von denen knapp ein Viertel bebaut sind. 40.000 Menschen leben hier, 18.200 Arbeitsplätze hat Neu-Isenburg zu bieten.

Flächennutzung

Gebäude- und Freiflächen

456,76 ha

18,8 %

Gartenflächen, Wiesen, Erholungsflächen

177,58 ha

7,31 %

Straßen, Wege, Flächen

258,05 ha

10,62 %

Wald- und Forstflächen

1.423,8 ha

58,61 %

Wasserflächen

7,12 ha

0,29 %

Landwirtschaftliche Flächen

106,15 ha

4,37 %

Gefahrenpunkte

Zahlreiche verarbeitende Betriebe der Chemischen Industrie, die Bundesmonopolverwaltung für Branntwein, Großdruckereien, große Hotels, zahlreiche Hochhäuser sowie ein hohes Verkehrsaufkommen, insbesondere auch auf den umliegenden Autobahnen, bilden Gefahrenpunkte für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Neu-Isenburg.

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