2000 - ?
Ein neues Jahrtausend

Das vielbeschworene Chaos zum Jahrtausendwechsel blieb auf der Erde aus. Auch die Feuerwehr Neu-Isenburg hatte sich umfassend auf diese Situation eingerichtet. Glücklicher Weise musste keine der Massnahmen ergriffen werden. Alles blieb wie es war.

Das Jahr 2000 war auch das Jahr des grossen 125-jährigen Jubiläums. Viele Veranstaltungen zierten den Höhepunkt der Festivitäten: Die grosse Jubiläumsgala in der Hugenottenhalle. Sie war ein grosser Erfolg.

Seit dem bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Neu-Isenburg hatten die Bürger der Stadt immer einen direkten Draht zu ihrer Feuerwehr. Auch nach Einführung des bundeseinheitlichen Notrufs 112 liefen diese Leitungen für das Stadtgebiet Neu-Isenburg und Gravenbruch in der Feuerwache in Neu-Isenburg auf. Seit Juli 2000 ist dies nun anders. Seit dem laufen ausnahmslos alle Notrufleitungen des Kreises Offenbach in der zentralen Leitstelle des Kreises Offenbach in Dietzenbach auf.

2001 bedeutete auch den Wechsel der Wehrführung. Karlheinz Müller, bis dahin Wehrführer und Stadtbrandinspektor in einer Person, stand bei den Wahlen zum Wehrführer und Stadtbrandinspektor nicht mehr zur Verfügung. Das neue Gesetz für den Brand-, Zivil- und Katastrophenschutz in Hessen limitiert das Alter der Wehrführung. Als neue Wehrführung wurden seine bisherigen Stellvertreter gewählt. Stefan Werner als Stadtbrandinspektor und Ralph Schrod als Wehrführer.

Aber auch die technischen Neuerungen liessen nicht lange auf sich warten. Bei der Ersatzbeschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeugs, wurden neue Wege beschritten. Ein kleines, wendiges Fahrzeug entstand, dass eine neues Löschverfahren bekam. Das sogenannte CAFS-System, ein stufenlos einstellbares Luft-Schaum-Gemisch, mit hervorragenden Löscheigenschaften bei geringstem Wasserverbrauch und damit Verursachten Wasserschäden.

Teil 15: Modernisierung

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