1975 - 2000
Ein grosses Jubiläum mit einer neuen Führung

Mit dem Jahr 1975 begann das große Jubiläumsjahr zum 100-jährigen Bestehen der Feuerwehr. Am 1. April 1975 wurde Karlheinz Müller zum Stadtbrandinspektor, so die neue Bezeichnung eines Ortsbrandmeisters, gewählt.

Karlheinz Müller - Stadtbrandinspektor von 1975 - 2001Er wurde gleichzeitig hauptamtlicher Sachbearbeiter für das Feuerwehrwesen und den Zivilschutz in der Stadtverwaltung, also der erste hauptamtliche Chef. Durch das immense Anwachsen der Aufgaben dieser Führung der Feuerwehr als Ehrenamt wie zur Zeit von Georg Leichter nicht mehr möglich. Bereits Willi Staub konnte seine Tätigkeit nur unter Vernachlässigung privater und beruflicher Interessen ausüben.

Auch auf dem Fahrzeugsektor wurden bis dahin ungeahnte Dimensionen erreicht. Pünktlich zum Jubiläum konnte die neue „Leiterbühne“ in Dienst gestellt werden. Mit ihren 22 Tonnen Gewicht auf drei Achsen und dem 30-Meter Leiterpark mit Rettungs- und Arbeitskorb ist sie bis heute ein wertvolles Arbeitsgerät.

Anläßlich des Jubiläums fanden verschiedene größere und kleinere Feiern statt. Darüber hinaus präsentierte man sich auf zahlreichen Übungen im Stadtgebiet.

Die Jahre nach dem Jubiläum sind von weiter steigenden Einsatzzahlen und von der immer deutlicher werdenden Wandlung von der "Feuer-" wehr zum Mädchen für alles, vor allem zur Technischen Hilfeleistung hin, geprägt.

Um für die immer umfangreicher werdenden Aufgaben gerüstet zu sein, wurde die Beschaffung von immer mehr speziellen Geräten und Fahrzeugen notwendig.

Neben den Geräten für die allgemeine Technische Hilfeleistung mussten auch Schutzanzüge und Ausrüstungen für den Chemie- und Strahlenschutz beschafft werden.

1976 brachte mit zahlreichen Waldbränden eine Rekordeinsatzzahl von 451 Einsätzen.

1977 wurde Neu-Isenburg mit der Eröffnung der Bundesautobahn 661 auch Autobahnstützpunkt. Hierzu wurde ein Grosstanklöschfahrzeug TLF 24/50 beschafft, um den Wasserbedarf auch ohne Hydranten decken zu können.

Die Gebietsreform brachte die Gemeinde Zeppelinheim zur Stadt Neu-Isenburg. Seitdem gibt es in Neu-Isenburg außer der Wehr in der Kernstadt auch noch die Stadtteilfeuerwehr Zeppelinheim.

1979 wurden ein neuer Rüstwagen RW 2 und ein in Eigenleistung ausgebauter Gerätewagen GW-Öl in Dienst gestellt.

1980 trat man auf der internationalen Brandschutzausstellung "Interschutz" in Hannover als einzige Freiwillige Feuerwehr mit einem eigenen Stand auf.

Teil 13: Ein neues Zeitalter bricht anTeil 15: Modernisierung

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