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1950 - 1975
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1970 stellte Georg Leichter auch sein Amt als Ortsbrandmeister zur Verfügung.
Er wurde im Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedet und zum Ehrenkommandanten
der Freiwilligen Feuerwehr Neu-Isenburg ernannt. Nachfolger als Ortsbrandmeister wurde sein bisheriger Stellvertreter
Willi Staub, der die Modernisierung konsequent fortsetzte. 1971 führte man erstmals einen "Tag der offenen Tür"
durch, um der Bevölkerung Gelegenheit zu geben, sich über die
Arbeit der Feuerwehr zu informieren. Aufgrund des großen Zuspruchs
entwickelte sich der Tag der offenen Tür zu einem festen Bestandteil
des Vereinslebens. Nachdem bereits gegen Ende der sechziger Jahre die Fahrzeuge mit Funkgeräten
zur Kommunikation mit der Zentrale im Feuerwehrhaus ausgerüstet worden
waren, stellte man zu Beginn der siebziger Jahre auch die Alarmierung
der Einsatzkräfte auf Funkmeldeempfänger um. Im Gegensatz zu
den heute üblichen Geräten im Handy-Format waren es damals noch
rechte Kofferradios, die zum Einsatz riefen.
Die Zahl der Einsätze stieg zu dieser Zeit sprunghaft an. 1972 rückte
man zu 142 Einsätzen aus, 1973 waren es bereits 185. Immer schwierigere Probleme mussten gelöst werden, immer vielschichtigere
Aufgaben kamen auf die Feuerwehrmänner zu. Aus diesem Grund tat man
alles, um seine Ausbildung stets dem neuesten technischen Stand anzupassen. Da sich jedoch auch eine Verlagerung der Art der Einsätze weg vom
klassischen Brandeinsatz, hin zur Technischen Hilfeleistung abzeichnete,
musste man auch hier mit der Zeit gehen: Im Juni 1973 wurde ein Gerätewagen
in Dienst gestellt, den siebzehn Mitglieder der Feuerwehr in unzähligen
Arbeitsstunden aus einem alten Tanklöschfahrzeug umgebaut hatten.
Er besaß erstmals hydraulische Rettungsgeräte, wie sie überwiegend
bei Verkehrsunfällen zum Einsatz kommen. Somit war die Wehr auch
für Hilfeleistungen gut gerüstet. Diese Eigenhilfe sparte der
Stadt und ihren Bürgern rund 200.000 Mark an Steuergeldern. Am 11. August 1974 ehrte die Isenburger Feuerwehr ihren Ehrenkommandanten
Georg Leichter für ein auch heute noch seltenes Jubiläum. Genau
sechzig Jahre gehörte er an diesem Tag der Freiwilligen Feuerwehr
an. Er hatte praktisch sein ganzes Leben den Idealen des Brandschutzes
gewidmet. Aus diesem Anlass wurde im Wald eine Schutzhütte mit dem Namen "Georg-Leichter-Hütte" errichtet. |
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