1925 - 1950
Persönlichkeiten über die Stadtgrenzen hinaus

Ein zweites grosses Unglück ereignete sich am 11. Februar 1929. In einem Haus am Marktplatz war ein Gasrohr gebrochen, und durch das ausströmende, damals noch giftige, (Stadt-)Gas wurden vier Menschen getötet. Fünf weitere erlitten leichtere Vergiftungen. Auch hier musste die Wehr ihren Mann stehen und die unangenehmen Pflichten der Leichenbergung übernehmen.

Georg Leichter - Kommandant von 1933 bis 1970Als im Januar 1929 Georg Leichter zum stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt wurde, ahnte wohl noch niemand, welche Bedeutung er später für die Isenburger Feuerwehr sowie das gesamte Feuerlöschwesen im Kreis Offenbach, in Hessen, ja sogar in ganz Deutschland erreichen sollte.

Noch aber stand er im Schatten des noch amtierenden Ortsbrandmeisters Karl Nuß, der aufgrund seiner überdurchschnittlichen Kenntnisse und Fähigkeiten auf dem Feuerwehrsektor zum Vorsitzenden der Vereinigung Hessischer Kreisfeuerwehrinspektoren gewählt wurde.

Mit Beginn des Jahres 1932 konnte Karl Nuß sein 25-jähriges Kommandantenjubiläum begehen. Hierbei wurde er mit verschiedenen Ehrungen ausgezeichnet.
In Friedberg wurde in diesem Jahr eine neue Feuerwehrschule eröffnet, an die er als Lehrer berufen wurde. Einer seiner ersten Schüler dort war Georg Leichter.

Um die Einsatzschnelligkeit zu erhöhen, baute man einen gebrauchten Omnibus in einen Mannschaftswagen um. Dieser konnte gleichzeitig noch als Zugfahrzeug für die Vierradleiter dienen.

Seit den Zwanziger Jahren war auch ein Krankenwagen der Marke „Adler“ im Feuerwehrhaus stationiert. Jeweils ein im Feuerwehrhaus wohnender Feuerwehrmann war zu dessen Besetzung abgeordnet.

Teil 8: Innovationen rund um den BrandschutzTeil 10: Wachablösung + technische Neuerungen

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