1925 - 1950
Innovationen rund um den Brandschutz

Auch bei der Ausbildung brachen in den Zwanzigern moderne Zeiten an: Das bisherige System der Zugbildung (u.a. Steigerzug, Spritzenzug, Hydrantenzug), bei dem jedem Feuerwehrmann eine spezielle Funktion zukam, hatte sich als nicht mehr zeitgemäß erwiesen.

Als eine der ersten Feuerwehren in Deutschland überhaupt setzte man auf die Ausbildung zum sogenannten „Einheitsfeuerwehrmann“, der auf allen Positionen einsetzbar ist.

Der Vorteil dieser neuen Ausbildungsart lag klar auf der Hand: Jeder Feuerwehrmann konnte fortan überall dort eingesetzt werden, wo er gerade am dringendsten gebraucht wurde. Bis heute hat sich an dieser Form einer gleichen Ausbildung für alle grundsätzlich nichts geändert.

Am 7. August 1927 konnte die Freiwillige Feuerwehr ihr neues Domizil am Wilhelmsplatz einweihen. Es galt aufgrund seiner großzügigen Gestaltung mit sechs Boxen, einem Schulungsraum sowie den im Haus befindlichen Wohnungen als mustergültig.

Das erste „richtige“ Feuerwehrauto: Die Automobilspritze der Firma Magirus vom Typ „Bayern“Ein Jahr später erhielt die Hugenottenstadt ihr erstes „richtiges“ Feuerwehrauto, eine Automobilspritze der Firma Magirus vom Typ „Bayern“. Dieses, bis 1966 im Dienst stehende Fahrzeug, läutete eine wahre Motorisierungswelle ein.

Heute steht die „Automobilspritze“ als restauriertes Prachtstück im Foyer des heutigen Feuerwehrhauses.

 

Teil 7: Es ging wieder BergaufTeil 9: Persönlichkeiten über die Stadtgrenzen hinaus

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