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1900 - 1925
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Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges reduzierte die Personalstärke
der Feuerwehr schlagartig von 57 auf 19. Die anderen Mitglieder wurden
zum Kriegsdienst einberufen. Da so der Brandschutz nicht mehr zu gewährleisten
war, wurde eine sogenannte Pflichtfeuerwehr ins Leben gerufen:
Sämtliche im Stadtgebiet noch verbliebenen, männlichen Einwohner
zwischen achtzehn und fünfzig Jahren wurden zum Feuerwehrdienst verpflichtet,
so schnell und einfach, wie dies unter Kriegsrecht möglich war. Da Angriffe auf die Zivilbevölkerung im Ersten Weltkrieg noch sehr
selten waren, stiegen die Anforderungen mit dem Krieg auch nicht sonderlich
an.
Die Nachkriegsjahre waren vor allem von Materialknappheit gekennzeichnet.
So konnte zum Beispiel eine geplante Feuermeldeanlage über zwei Jahre
lang nicht hergestellt werden, weil es an Material fehlte. Doch auch unter
diesen Umständen leistete man beste Arbeit: 1919 konnte von der Berufsfeuerwehr
Stuttgart eine 25 Meter hohe, vierrädrige Steigleiter mit Pferdebespannung
gebraucht beschafft werden. Diese Leiter verfügte über einen Leiterauszugs mittels eines CO2 - Motors. Die Einsatzgeschwindigkeit wurde dadurch wesentlich verkürzt. Auch personell ging es in diesen Jahren aufwärts. Immer mehr junge Isenburger Männer traten ein. Nach dem verlorenen Krieg bot die Feuerwehr vielen ein positives Gemeinschaftsgefühl. |
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