1900 - 1925
Ein neuer Mann an der Spitze: Karl Nuss

Das neue Jahrhundert bescherte der Wehr mit dem Jahr 1900 ein erstes Jubiläum: Wie damals üblich feierte man das 25jähriges Bestehen mit den dazugehörigen Festivitäten. Neben der eigentlichen Festveranstaltung wurden unter anderem ein Fackelzug, die Enthüllung eines Gedenksteines für die Verstorbenen auf dem Friedhof sowie ein großer Festzug durch die Straßen der Stadt durchgeführt. An diesem Festzug nahmen zahlreiche auswärtige Wehren teil. Trotz reger Beteiligung der Bevölkerung musste man ein finanzielles Defizit als Ergebnis hinnehmen, nicht unproblematisch für die ohnehin meist knappe Vereinskasse.

Karl Nuss, Ortsbrandmeister von 1907 - 1933Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges gelang es, trotz ständig schwankender Zahl der Mitglieder, die Schlagkraft der Feuerwehr, vor allem durch die Anschaffung immer neuerer und besserer Gerätschaften sowie durch die verbesserte Ausbildung der Mitglieder selbst, mehr und mehr zu erhöhen.

1907 übernahm, nach eher unruhigen und wechselvollen Jahren, ein Mann den Posten des Ortsbrandmeisters, der für lange Zeit die Wehr prägen sollte: Karl Nuß, der wenig später auch Kreisbrandmeister wurde, bekleidete dieses Amt bis zu seinem plötzlichen Tod im Jahre 1933.

Er begründete eine Kontinuität in der Führung der Feuerwehr, die bis in die heutige Zeit fortdauert. Er machte die Feuerwehr Neu-Isenburg zu einer der modernsten Wehren ihrer Zeit, und das in nicht gerade einfachen gesellschaftlichen Umständen.

Teil 3: Das erste FeuerwehrhausTeil 5: Der erste Weltkrieg

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