Fußball-Artist jongliert auf DLK 23-12S der Freiwilligen Feuerwehr Neu-Isenburg im ZDF-Fernsehgarten

Bericht und Bilder von Andreas Kronhart

Zu einem außergewöhnlichen „Einsatz“ war die im Dezember 2003 außer Dienst genommene DLK 23-12 S der Freiwilligen Feuerwehr Neu-Isenburg am 19. und 20. Juni 2004 unterwegs.

Vorbereitungen für den großen Auftritt...Nach einer Anfrage des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) wurde die Leiter dem Schweizer Balljongleur Paul Sali zur Verfügung gestellt, der in der Sendung „ZDF-Fernsehgarten“ mit einem Fußball auf den Füßen jonglierend, rückwärts die Leiter bestieg.

Mit diesem Auftritt war Sali schon bei „Wetten, dass...?“ aufgetreten und sollte den Rekord, mit welchem er unter anderem im Guiness Buch der Rekorde verzeichnet ist, an diesem Wochenende wiederholen.

Am Samstag, den 19.Juni sollte die Szene ausführlich geübt werden. Aufgrund stark einsetzenden Regens konnten die Proben jedoch nur unter erschwerten Bedingungen durchgeführt werden. In der Generalprobe am späten Nachmittag schließlich klappte alles schon ganz gut. Um zu verhindern, dass der Leiterpark am folgenden Sendungstag zu nass sein könnte, wurde er über Nacht kurzerhand in der Übertragungswagen-Halle des ZDF abgestellt.

Am 20.Juni spielte das Wetter dann mit. Am frühen Morgen machten sich die beiden Kameraden Sebastian Morawe und Steffen Schellhasse wieder auf nach Mainz. Vor der Sendung gab es noch Einiges zu erledigen.

Zunächst befestigten Techniker eine Mini-Kamera am oberen Ende der Leiter, was dem Zuschauer einen guten Eindruck über die Höhe ermöglichte, in welcher der Künstler seinen Auftritt absolvierte.Befestigung der Mini-Kamera

Paul Sali machte sich auch am Sendungstag im Vorfeld nochmals mit der Leiter vertraut und um 10.46 Uhr hieß es dann vom zuständigen Aufnahmeleiter „Wir haben eine Vorwarnung, Achtung, noch eine Minute.“ Nach einem kurzen Gespräch mit der ZDF-Fernsehgartenmoderatorin Andrea Kiewel ging es dann los.

Der Fan-Club....110 Leitersprossen galt es zu erklimmen. Nach etwas fünf Minuten war der Schweizer im oberen Drittel der um 53° geneigten Leiter angekommen. Vermutlich erwischte den Ball eine Windböe und so war der Auftritt nur 10 Sprossen vor dem Korb beendet.

Action!Nach dem Sicherheitsrückbau an der Drehleiter (es herrschte reges Zuschauerinteresse), nahm man die Gelegenheit wahr, sich den Rest der Livesendung vor Ort anzuschauen, um dann gegen 13.00 Uhr wieder Richtung Neu-Isenburg aufzubrechen.

Diese schöne Abwechslung zum Feuerwehralltag hat allen Beteiligten viel Freude bereitet.

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