![]() |
![]() |
|
Aktion "Hilfe für Helfer" |
||
|
|
HintergrundDieser Film entstand in einer Nacht, einer Nacht nach dem Schock. Nachdem die Ernüchterung eingesetzt hatte, nachdem ich Zeit hatte, über das Geschehene mir Gedanken zu machen. Ich musste meine Eindrücke und Gefühle verarbeiten. Irgendwie helfen, einen Beitrag leisten, egal wie. Um nicht nur mit einer Geldspende die Aktion "Hilfe für Helfer" zu unterstützen, wurde eine Idee in die Tat umgesetzt. Den Augen sieht man die Bilder an, die sie gesehen haben. Es gibt keine Worte, die dieses beschreiben könnten. Neben der Belastung der verstorbenen Kameraden, kommt nun das Trauma der Bergung dazu. Sie werden ihr Leben lang damit umgehen müssen. Leider ist auch ihr seelischer Beistand ein Opfer dieser Terroranschläge geworden. Mychal Judge - liebevoll Father Mike genannt - war ein grosser Halt für die New Yorker Firefighter. Er kam, wie fast 400 andere New Yorker Firefighter bei dem Einsatz, anderen Menschen das Leben zu retten, selbst ums Leben. "We owe our lives to you" schrieb jemand unbekanntes in den Staub auf einen zerstörten Firetruck. Helden, die keine sein wollen. Die Bilder sind aus den tausenden im Internet verfügbaren Berichten zu den Terroranschlägen entnommen. Die entsprechenden Fotografen sind erwähnt. Die Musik ist im Original von Enya. Radio-DJs in Amerika haben kurz nach den Terroranschlägen ihren Song "Only time" mit Orginaltönen versehen. Unbeschreibliche Probleme17.09.01 Der Deutsche Feuerwehrverband ist daran interessiert, den Film für die Werbung für das Sonderspendenkonto zu verwenden. Leider ergeben sich nun sehr schwierige Urheberrechtsprobleme. Die Fotos gehören den beiden hier, und im Film mehrfach genannten Nachrichtenagenturen. Die Fotografen haben für ihre, mit Sicherheit schwierige und ebenfalls gefährliche Arbeit ihren Lohn von den Nachrichtenagenturen bereits erhalten. Trotz des humanitären Hintergrundes und der Tatsache, dass mit den verwendeten Fotos keinerlei kommerzieller Zweck verbunden ist, sehen sich die beiden Nachrichtenagenturen nicht in der Lage, uns die Veröffentlichungsrechte für diesen Zweck unentgeldlich zur Verfügung zu stellen. Aus diesem traurigen Grund, muss der Film leider bis auf weiteres entfallen. Schade, wenn man daran denkt, dass man hier nur einfach helfen wollte... ...aber wir bleiben am Ball. Vielleicht ergibt sich doch etwas, momentan stehen wir mit den beiden Nachrichtenagenturen noch in Verhandlungen. Ich werde an dieser Stelle weiter berichten. Danken möchte ich allen Kammeraden, Freunden und Arbeitskollegen für ihre Unterstützung. Viele, sehr viele haben mir geschrieben und in persönlichen Worten ihr Lob und Anerkennung für diese Aktion ausgesprochen. Einige bewegte es dazu, auch ihre eigenen Gefühle und Eindrücke mit mir zu teilen. Vielen habe ich mit dem Film aus der Seele gesprochen, manchen überfiel die Angst, es könnten die eigenen Freunde und Kammeraden sein, die eines Tages auch mal auf solchen oder ähnlichen Fotos zu sehen sein könnten. Wollen wir gemeinsam hoffen, dass uns dies immer erspart bleiben wird. 18.09.01 Heute gab es leider keinerlei gut Neuigkeiten. Söhnke Jacobs, Mitarbeiter der Pressestelle des Deutschen Feuerwehrverbandes, hat den Bildernachweis an die Agenturen geschickt. Leider noch keine Reaktion. Harren wir der Dinge, die da kommen. Dafür gabe es heute den ersten Zeitungsartikel wegen der Geschichte. Stephan Andresen von der Frankfurter Neuen Presse (unter Lokalteil Offenbach nachzulesen) hat einen kleinen Artikel über diese unbeschreiblichen Probleme geschrieben. Vielen Dank an dieser Stelle! 19.09.01 Heute gibt es gute Nachrichten! Der Film darf doch ins Internet. Reuters und AP geben uns das Recht, den Film ins Internet zu stellen. Bedingungen: Der Film ist nur 30 Tage erreichbar, er darf physikalisch nur auf einem Server liegen und es mussten 5 Bilder herausgenommen werden, die "gesperrt" sind (Bilder die Exklusiv vermarktet werden, sprich sich gut verkaufen). Also habe ich den Film geändert, er ist zum Server des DFV hochgeladen, und ab morgen kann ihn jeder auf seine Homepage verlinken, den Link per Email versenden usw. Ich hoffe er findet in den 30 Tagen genug Verbreitung. Mehr war nicht zu erreichen... 20.09.01 Und schon wieder Probleme. Die Musik, die eigentlich dem Film hinterlegt war, nämlich "Only Time" von Enya in der WTC-Version, darf nun auch nicht mehr verwendet werden. Der Musik-Verlag hat alle Radiostationen aufgefordert, das Lied nicht mehr zu senden, da sich Enya von der WTC-Version distanziert hat. Sehr unverständlich, sprach es doch sozusagen aus dem Herzen der Menschen. Aber man muss das respektieren. Also ist der Film jetzt ohne Musik, worunter er leider sehr leidet, und ein Teil seiner Aussagekraft damit verloren hat. Links: |
|
![]() |
||
| © Freiw. Feuerwehr Neu-Isenburg - Stand: 04.08.2002 - Impressum - Sitemap - ChangeLog |
||