Hilfe bei Schneekatastrophe in NRW

Bericht Stefan Werner, Fotos Michael Hörr

Am Samstag, den 26.11.2005 wurde die erste Anfrage an die Feuerwehr Neu-Isenburg gestellt, an einer Hilfsaktion für Nordrhein-Westfalen teilzunehmen.

Nach starken Schneefällen in NRW kam es zu Einstürzen von Strommasten der Überlandleitungen. Große Gebiete um Münster waren ohne Stromversorgung.

Der Landkreis Offenbach unterstützt seit dem 27.11.05, mit 12 Fahrzeugen, die Feuerwehren im Landkreis Steinfurt.

Im einzelnen:

Feuerwehr Neu-Isenburg RW 2 und Lichtmastanhänger
Feuerwehr Sprendlingen RW 2
Feuerwehr Jügesheim RW 1
Feuerwehr Götzenhain Gerätewagen mit Stromanhänger
Feuerwehr Mühlheim Wechsellader mit Stromerzeugern
Feuerwehr Offenbach Gerätewagen mit Stromerzeuger und Lichtmastfahrzeug
Feuerwehr Ober-Roden Gerätewagen
Feuerwehr Obertshausen RW 1 und Lichtmastanhänger
Feuerwehr Klein Krotzenburg RW 1

Der Zug des Kreises OffenbachNach einer sechsstündigen Fahrt trafen die Kräfte im Münster ein, wo es in der dortigen Landesfeuerwehrschule eine kurze Rast gab. Um 12:30 Uhr wurden die Kräfte nach Steinfurt verlegt und von dort aufgeteilt.

Der Rüstwagen der FW-Neu-Isenburg bekam seinen Einsatzort in einem Schweineaufzuchtbetrieb. Die Tiere lagen seit zwei Tagen auf dem kalten Boden. Einige Ferkel waren schon gestorben, andere Tiere haben eine Lungenentzündung bekommen.

Von der FW wurden zwei Zuleitungen installiert und so der Hof komplett versorgt. Dadurch waren alle Wärmelampen und Bodenheizungen wieder aktiv. Die Mannschaft wohnte im Haus und konnte so das Fahrzeug rund um die betreuen.

In 24 Stunden lag der Verbrauch bei 250 ltr. Diesel. Die Versorgung wurde über die BF Offenbach geregelt. Im laufe des Sonntag konnte noch ein Nachbargebäude mitversorgt werden.

Am Morgen des 30.11.2005 wurde der Abmarschbefehl für die Einheiten des Kreises Offenbach gegeben. Die Kräfte waren am gleichen Abend wieder in Neu-Isenburg zurück.

© Freiw. Feuerwehr Neu-Isenburg - Stand: 07.12.2005 - Impressum - Sitemap - ChangeLog