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Bericht und Fotos Michael Hörr
Zumindest
für zwei Tage war die Hugenottenhalle zum Feuerwehrhaus geworden.
Das Frankfurter „Theater Gruene Sosse“ zeigte im großen
Saal sein Theaterstück „Feuerfest“, dass im Aufenthaltsraum
eines Feuerwehrstützpunktes spielt. Und deshalb wurden im Foyer der
Halle eine Schlauchwaschanlage, ein Umkleideraum und eine Telefonanlage
zum üben eines richtigen Notrufes aufgebaut.
Am
Dienstag, den 20.09.2005 waren zu der Aufführung um 9.30 Uhr fast
200 Kinder anwesend. Die Reise in die Welt der Feuerwehr begann auf dem
Rosenauplatz wo zwei große Feuerwehrautos auf die jungen Besucher
warteten. Ab jetzt wurde aus jedem Grundschulkind ein Feuerwehrmann. Die
Mitglieder der Freiw. Feuerwehr Neu-Isenburg, die bei diesem ungewöhnlichen
Umzug des Feuerwehrhauses halfen, überreichten bei der Ankunft am
Löschfahrzeug einen Schlauch, den die Kinder zur Schlauchwäsche
brachten und ihn dort reinigten. Weiter
ging es in die Umkleide, wo die Kleinen ihre Alltagsklamotten gegen eine
echte Feuerwehruniform tauschten. Anschließend wurde an einer Telefonanlage
noch der Ablauf eines Notrufes geübt. Hierbei sollte den Kindern
auch noch einmal die Notrufnummer 112 ins Gedächtnis gerufen werden.
Sogar die Atemschutzwerkstatt war mit umgezogen. Hier konnte man alles
über die Gefahren von Brandrauch erfahren und wie sich die Feuerwehrleute
schützen. Nachdem
am Eingang zum großen Saal (er ist der Aufenthaltsraum, in dem das
Theaterstück spielt) noch der altbekannte Film „Notruf 112
– Feuer in der Bahnhofstraße“ gezeigt wurde, kam nun
das Theaterstück „Feuerfest“ zur Aufführung. Hier
eine kurze Inhaltsbeschreibung.
FEUERFEST
Eine Feuerwehrkomödie von Heiner Kondschak
Leute
aus brennenden Häusern retten, Großbrände löschen,
Katzen vom Kirchturm holen – wer von uns wollte nicht schon gerne
einmal Feuerwehrmann sein, ein Held eben! Doch der Alltag auf der Feuerwache
sieht anders aus und besteht nicht nur aus Heldentaten.
Harald, Jörg, Frank und Rudi sind alle vier schon etliche Jahre bei
der Feuerwehr. Nicht zuletzt ihre gemeinsamen Einsätze haben sie
zu einer eingespielten Gruppe gemacht, eigentlich zu Freunden. Doch dann
bekommen sie einen Lehrling auf ihre Wache, der das Gefüge ordentlich
durcheinander bringt. Nicht zuletzt deshalb, weil dieser Lehrling eine
Frau ist..
Weiter Informationen zum Theater: www.theatergruenesosse.de
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