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Bericht Andreas Kronhart, Fotos FFNI
Vor
allem in den Augen der jungen Besucher war den ganzen Tag über ein
staunendes glückliches Leuchten zu sehen. Mit den zahlreichen Aktionen
für Kinder konnten die Hilfsorganisationen auch in diesem Jahr wieder
punkten: Vom Kinderschminken über einen Wasserflipper bis hin zu
einer Kinderrallye wurden alle Angebote gerne genutzt. Besonderen Zuspruch
erhielt die Fotostation im Foyer des Feuerwehrhauptstützpunktes,
wo es für die Kinder zum ersten Mal möglich war sich in einer
echten Feuerwehruniform fotografieren zu lassen.
Auch
das übrige Publikum kam auf seine Kosten. Zur Ausstattung des neusten
Hubrettungsgerätes der Feuerwehr, dem Teleskopmast, gehört ein
auf eine maximale Länge von 32 Metern erweiterbarer Rettungsschlauch,
der vom Korb aus senkrecht Richtung Boden gelassen wird. Durch ihn können
schnell und effektiv Personen aus lebensbedrohlichen Situationen gerettet
werden. Dieser Rettungsschlauch wurde den Besuchern ausführlich vorgeführt.
Das
Technische Hilfswerk zeigte am Turm des Feuerwehrhauses wie mit einer
so genannten „Seilbahn“ Personen aus höher gelegenen
Gefahrenbereichen gerettet werden können.
In der großen Fahrzeughalle hatte der Ortsverein des DRK seine
Zelte aufgeschlagen. Über den gesamten Tag konnten die Besucher an
speziellen Puppen Ersthelfermaßnahmen zu einer Herz-Lungen-Wiederbelebung
ausprobieren. Des weiteren informierte das DRK die interessierte Öffentlichkeit
über seine Aufgaben und Tätigkeiten.
Mehrfach
bekamen die interessierten Zuschauer von der Feuerwehr demonstriert, warum
man brennendes Fett nicht mit Wasser löschen sollte, sondern die
Flammen mit geeigneten Mitteln erstickt werden sollten. Im Zweifelsfall
sollte man jedoch auch nicht zögern über den Feuerwehrnotruf
112 professionelle Hilfe zu rufen.
In einer Ausstellung im Unterrichtssaal im Feuerwehrhauptstützpunkt
war neben zahlreichen Bildberichten von spektakulären und außergewöhnlichen,
wie auch alltäglichen Einsätzen, die aktuelle Jahreseinsatzstatistik
zu sehen.
Auf
dem Parkplatz der Feuerwehr zeigte die Ausbildungsgruppe „Technische
Hilfeleistung“ wie die Helfer vorgehen, falls nach einem Verkehrsunfall
eingeklemmte Menschen aus ihrem Auto befreit werden müssen. Die Kollegen
der Gruppe „Chemieschutz“ zeigten direkt nebenan den Ablauf
eines typischen Chemieschutz-Einsatzes.
Neben dem schon bekannten Film „Notruf 112 – Feuer in der
Bahnhofstraße“, der dem Zuseher zeigen soll, dass es sich
bei den Feuerwehrleuten aus Neu-Isenburg fast ausschließlich um
freiwillige Helfer handelt, lief der neu produzierte Streifen „Brandschutzfrüherziehung
in Kindergärten“. In erster Linie richtet sich dieser Film
an Eltern von Kindern im Kindergartenalter. Er soll darüber informieren,
was die Inhalte der Brandschutzerziehung sind und was die Eltern zu ihr
beitragen können.
Die
Grundausbildungsgruppe der Feuerwehr präsentierte sich erstmals in
einer eigenen Übung. Dieser Gruppe gehören diejenigen Kollegen
an, die gerade von der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung gewechselt
haben und sich in einem zweijährigen Grundausbildungsdienst befinden.
Am Turm des Feuerwehrstützpunktes zeigten die Kollegen eindrucksvoll
den Einsatz der verschiedenen tragbaren Leitern der Feuerwehr.
Darüber
hinaus zeigte die Jugendfeuerwehr ihr Können. Unter dem Applaus der
Besucher löschte eine Löschgruppe mit mehreren C-Rohren eine
brennende Holzhütte.
Das
eingespielte Team „Essen und Trinken“ kümmerte sich um
das leibliche Wohl der Gäste. Neben Steaks und Würstchen vom
Grill und Pommes aus der Friteuse wurden an einer Bierinsel Erfrischungsgetränke
gereicht. Die Jugendfeuerwehr verkaufte selbstgemachte Crêpes. Das
Angebot des Technischen Hilfswerks (es gab Pizza aus dem Steinbackofen
und ein großes Kuchenbüffet) rundete das Sortiment ab.
In zwei Jahren findet wieder ein Tag der Offenen Tür statt. Wie
immer werden sich die Mitglieder der Hilfsorganisationen ein buntes Programm
für die Besucher einfallen lassen.
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