Jahresbericht der
Brandschutzerziehung 2004

Kindergärten

Notruf übenBedingt durch die Umstellung, mit den Kindergärtenbesuchen bereits im Herbst statt im Frühjahr zu beginnen, kam es im zweiten Halbjahr 2004 zu einer starken Terminhäufung. Der Grund dafür ist, im Frühjahr mehr Zeit für die Brandschutzerziehung in Grundschulen frei zu bekommen. Bei den Schulungen im Herbst wird außerdem eine gemeinsame Räumungsübung mit allen Kindern durchgeführt. Um den Eltern die Brandschutzerziehung näher zu bringen, wurde mit der Herstellung eines Info-Filmes begonnen.

Gemeinsam an der FeuerwehrspritzeIm Jahr 2004 wurden 496 Kinder in den Kindergärten geschult, 355 Kinder besuchten die Feuerwache. Allein für diese 71 Termine wurden ca. 180 Std. aufgebracht. Außerdem wurden von uns mehre Teamsitzungen besucht, um die Themen „Verhalten im Brandfall“ und die Schulung der Kinder zu bearbeiten.

Schulen

Im Bereich Brandschutzerziehung in Grundschulen laufen die Vorbereitungen für die flächendeckende Betreuung auf Hochtouren. Allerdings dauert die Umsetzung des Konzeptes trotz der vielen ehrenamtliche Helfer länger als erwartet.

Es gibt natürlich auch Erfolge, die nicht unerwähnt bleiben sollten. So konnte die Brandschutzordnung für die Schulen ( Feuerschnecke ) fertig gestellt und zwei Telefonübungsanlagen gekauft werden.

Holz für's LagerfeuerAuch die Feuerstellen für die vierten Klassen sind voll funktionsfähig. Hier erlernen die Kinder den richtigen Umgang mit einem Lagerfeuer. Um den Kindern das Thema Feuer näher bringen zu können, wurde damit begonnen die Lehrkräfte zu schulen. Dafür konnte Hr. Fuchs vom Schloß Freudenberg gewonnen werden. Er bietet dort seine Feuerwerkstatt an, bei der jedermann den Umgang mit Feuerstellen erlernen kann.

So wurden beim ersten Training mit Lehrkräften nicht nur über das richtige halten einer Axt oder Säge informiert, sonder auch über die hohe Kunst des Feuerschlagens. Namen wie Zunderporling, Markasitknollen oder kalte Funken sind nun keine exotischen Begriffe mehr. Und wem es auf diesem beschwerlichen Wege gelang ein Feuer zu entfachen, konnte mit Recht stolz auf seine Leistung sein.

Ich bin überzeugt, das dies eine gute Möglichkeit ist, den Kindern das Thema Feuer praktisch näher zu bringen und das dieses Angebot auch sehr gut angenommen wird.

Selbstverständlich hatten wir auch wieder Schulklassen zu Besuch. In 2004 waren dies 12 Gruppen. Darüber hinaus wurde eine Projektwoche betreut.

Kreisebene

Die Feuerwehr Neu-Isenburg ist aber auch auf Kreisebene aktiv. In diesem Bereich wurde eine Fahrt nach Paderborn unternommen um Infos über eine Kreisweite Beschaffung einer Lehrerkiste zu erhalten. Diese soll dann mit Unterrichtsmaterial für den Bereich Brandschutzerziehung bestückt werden. Am Hessentag haben wir den Stand des Kreises Offenbach mitbetreut. Um neuen Brandschutzerziehern aus dem Kreis einen Einblick in die Materie zu geben, wurde ein Wochenendseminar, das in der Feuerwache Neu-Isenburg stattfand, durchgeführt.

Mein Dank geht an:

Fr. Volke, Fr. Heil, Fr. Leitold, ( Bilder erstellt )
Hr. Hollitzer, Hr. Thomas, ( Förster )
Hr. Fuchs, ( Schloß Freudenberg )
Hr. Spenner ( FW-Paderborn ) ,
Fr. Dexler, Stefan Schempp, Michael Dörr, ( Arbeitsgruppe Neu-Isenburg )
Andreas Kronhart und seinem Team ( Filmaufnahmen )
Hr. Schaffland, Marc Müller ( Teile für Brandhaus und Spritze )
Dem Vorstand des Vereins für die zur Verfügung gestellten Gelder
und Frank Burger für seine Unterstützung bei der Brandschutzerziehung in unseren Kindergärten.

 

Michael Hörr

© Freiw. Feuerwehr Neu-Isenburg - Stand: 19.03.2005 - Impressum - Sitemap - ChangeLog