Jahresbericht 2003
des Stadtbrandinspektors

Stefan Werner, Stadtbrandinspektor der Stadt Neu-Isenburg, zog in seinem Jahresbericht 2003 Resümee über die vollendeten und kommenden Maßnahmen im Bereich Brandschutz der Stadt Neu-Isenburg.

Ein wichtiger Aspekt des vergangenen Jahres war die intensive Ausbildung der Maschinisten. Am Standort Neu-Isenburg betraf dies insbesondere die Ausbildung am TLF 24/50 und dem im Berichtsjahr neu in Dienst gestellten Teleskopmast. Die Ausbildung erfolgte dabei durch mehrere Maschinisten, die sich durch entsprechende Weiterbildung dafür qualifiziert haben. Am Standort Zeppelinheim übernahm dieses in altbewährter Form der Kamerad Rolf Naundorf.

Allen hierbei Beteiligten dankte Stefan Werner für ihr Engagement. Stellvertretend hob er den Kameraden Christian Dexler hervor, der in vielen Stunden Arbeit alle Fahrzeuge dokumentiert, und aufwendige Manuals entwickelt hat, die nun allen Maschinisten zur Verfügung stehen.

Auch wurden die beiden erwähnten Fahrzeuge bei verschiedenen Gelegenheiten, auch außerhalb des Kreisgebietes, vorgeführt. Dabei ließ Stefan Werner nicht unerwähnt, dass die Stadt Offenbach die CAFS-Anlage, wie sie bei der Stadt Neu-Isenburg bereits in zwei Fahrzeugen zum Einsatz kommt, wieder aus ihrem erst im vergangenen Jahr angeschafften Fahrzeug mit der Begründung ausbauen ließ, dass diese komplizierte Technik nie funktioniert habe. Auf Grundlage dieser "Erkenntnisse", wurden anderen Feuerwehren die bereits in Aussicht gestellten Zuschüsse durch das Hessische Innenministerium wieder zurückgezogen. Kreisbrandinspektor Ralf Ackermann ist nun an die Leitung der Feuerwehren der Stadt Neu-Isenburg herangetreten, einen Erfahrungsbericht aus der Sicht der Feuerwehr Neu-Isenburg zu erstellen, um diesen beim Hessischen Innenministerium vorzulegen.

Ebenfalls wurde im Berichtsjahr der Ölsanimat des Kreises Offenbach beschafft, der im Stützpunkt Neu-Isenburg stationiert wurde. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, konnte auch dieser in Dienst genommen und daran ausgebildet werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt in der Arbeit des Stadtbrandinspektors im Berichtsjahr war, wie auch bereits im vorangegangenen Jahr, die Forcierung der Maßnahmen zur Erhaltung der beiden Feuerwehrhäuser in Neu-Isenburg und Zeppelinheim. Leider konnten die damals in Aussicht gestellten Maßnahmen für das Berichtsjahr nur zum Teil erfolgen. In Zeppelinheim wurden die Tore wieder in Stand gesetzt. Weitere Maßnahmen gegen den an manchen Stellen stattfindenden Wassereinbruch in beiden Gerätehäusern werden in diesem Jahr angegangen. Auch erfolgt in diesem Jahr der Austausch der Bestuhlung in Zeppelinheim mit den dafür im Haushalt der Stadt bereits vorgesehenen Mitteln.

Ein weiteres Problem in beiden Feuerwehrhäusern besteht in den zu klein gewordenen Damenumkleiden. In Neu-Isenburg wird die Erweiterung der Damenumkleide in Kürze in Angriff genommen. Weitere Punkte der bereits im vorangegangenen Jahr durchgeführten Planungen zur Erweiterung bzw. Umbaus der Feuerwache in Neu-Isenburg konnten nicht auf den Weg gebracht werden. Zur Zeit werden entsprechende Entwürfe durch das Bauamt ausgearbeitet.

Stefan Werner konnte berichten, dass im vergangnen Jahr von den insgesamt 115 Mitgliedern (94 Neu-Isenburg, 21 Zeppelinheim) der beiden freiwilligen Feuerwehren 89 sich zu Weiterbildungen auf Kreis- und Landesebene bereiterklärt hatten. Leider konnten aber nur 48 Lehrgänge besucht werden, da nicht mehr Lehrgangsplätze der Stadt Neu-Isenburg zugeteilt wurden. Hier wurde die Differenz gegenüber dem Vorjahr noch einmal vergrößert, damals konnten noch 53 Lehrgangsplätze belegt werden.

Am Ende gab Stefan Werner noch einen Ausblick auf das bereits angebrochene Jahr 2004. So wird in diesem Jahr der GW ersetzt. Das neue Fahrzeug ist bereits im Haus, und wird nun in Eigenleistung durch den Fachbereich 37 ausgebaut. Der alte GW soll, umgebaut für die Brandschutzerziehung der Stadt Neu-Isenburg, weiter bestehen bleiben. Des weiteren sollen im Jahr 2004 noch ein neuer ELW1 sowie ein Wechselladerfahrzeug beschafft werden.

Letzteres soll, nach dem Vorbild der Feuerwehr Mühlheim, als Gebrauchtfahrzeug angeschafft werden. Als Container wird zunächst nur eine Mulde zur Verfügung stehen, bis auf Kreisebene ein entsprechender Bedarf an weiteren Containern ermittelt und gemeinsam mit den Städten Mühlheim, Rödermark und Seligenstadt ein entsprechendes Konzept erarbeitet wurde.

Für die persönliche Schutzausrüstung konnte Stefan Werner mitteilen, dass im Laufe des Jahres, so fern sich keine grundlegenden Änderungen im Angebot der zur Verfügung stehenden Helme auf dem Markt ergibt, alle Helme gegen das neue Modell, wie es bereits in kleiner Stückzahl beschafft wurde, ausgetauscht werden.

Am Ende bedankte sich Stadtbrandinspektor Stefan Werner beim zuständigen Dezernenten und Bürgermeister Oliver Quilling für sein stets offenes Ohr für die Belange der Feuerwehr. Auch dankte er Stadtkämmerer Herbert Hunkel für seine Unterstützung sowie allen Mitarbeitern des Fachbereichs 37.

 

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