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Jahresbericht 2004
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Stefan Werner, Stadtbrandinspektor der Stadt Neu-Isenburg, zog in seinem Jahresbericht 2003 Resümee über die vollendeten und kommenden Maßnahmen im Bereich Brandschutz der Stadt Neu-Isenburg: Fahrzeugentwicklung Im letzten Jahr berichtete ich über die Ausbildung am TLF 24/50 und verwies hierbei auf den Bericht über die Erfahrungen mit den Cafsanlagen die in Neu-Isenburg und Mühlheim eingesetzt sind. Auf Wunsch des KBI wurde ein Bericht erstellt den ich in Zusammenarbeit mit Thomas Peters und Heribert Hennig aus Mühlheim erstellt habe. Nach seiner Fertigstellung haben wir diesen dem KBI übergeben, damit dieser diesen für seine Arbeit bei den Verhandlungen in Wiesbaden verwenden kann. Gleichzeitig wurde der Bericht auf der Internetseite der Feuerwehr Neu-Isenburg veröffentlicht. Es gab hunderte Zugriffe auf diesen Bericht und das Dokument wurde 1293 mal heruntergeladen. Auch in manchen Internet-Foren wurde mehr oder weniger intensiv diskutiert. Als Neufahrzeuge wurden im Berichtsjahr der GW sowie der Wechsellader in Dienst gestellt. Der Ausbau des GW hat sich bereits bei mehreren Einsätzen bewähren können. Bei beiden Fahrzeugen wurden neue Wege beschritten. Bei beiden handelte es sich um Vorführfahrzeuge, die mit Preisnachlässen beschafft werden konnten. Als Abrollbehälter wurde ein Container als Ersatz für den LKW beschafft. Seit kurzem ist dieser ständig mit Schaumbildner und Bindemittel beladen. Außerdem steht wie bereits im letzten Bericht erwähnt eine Mulde für die verschiedensten Transporte zur Verfügung. Für die Zukunft sind gemeinschaftliche Beschaffungen in Absprache mit dem Kreis bzw. für den Kreis geplant um Material von mehreren Feuerwehren nutzen zu können. Bauzustand Zum Bauszustand der beiden Feuerwehrhäuser kann ich auch manches neues berichten. Am Feuerwehrhaus in Zeppelinheim sind einige Arbeiten erledigt. In den letzten Wochen gab es noch einmal einen Ortstermin um weitere Baumaßnahmen zu besprechen. Die Bestuhlung und Tische des Saales wurde erneuert. In der Neu-Isenburger Feuerwache ist der Sachstand der, das die Damenunkleiden und der Umkleideraum für die Jugendfeuerwehr fertiggestellt wurden. Auch die Anbringung der Wärmeisolierung wurde abgeschlossen und die Sanierung des Hallendaches soll in kürze beginnen. Somit kann auch die innenliegende Dachrinne in der ehemaligen Gerätewerkstatt dann entfallen. Der weitere Umbau der Feuerwache ist etwas fortgeschritten. Nach der Gegenüberstellung der Ausbauvarianten wurde der Anbauvariante der Vorzug gegeben. Sobald die ersten Pläne feststehen werden wir nochmals hierüber informieren. Baumaßnahmen im Stadtgebiet Im vergangenen Bericht konnte ich berichten, dass die Baumaßnahmen am Einkaufszentrum abgeschlossen sind. Hier muss ich mich nun berichtigen, denn die Baustelle Einkaufszentrum wird wieder eröffnet, denn der Bereich des Shop West wird zum Teil entkernt und saniert. Als weitere größere Baumaßnahmen kann ich von dem Neubau der Halle der Jost Werke in der Dornhofstraße, sowie eines Autohauses berichten. Auch wurde das Gelände der Firma Holzmann verändert. Dort wird sich für die Zukunft einiges ändern und bestimmt noch Thema folgender Jahresberichte sein. Viele Objekte werden wieder mit Brandmeldeanlagen versehen sein und ich hoffe das wir keinen großen Kunden in Sachen Fehlalarmen bekommen werden. Zahlen und Fakten Im Jahr 2004 konnten wir zum 31.12.2004 In Zeppelinheim mit 19 Männern und 4 Frauen 23 Mitglieder zählen, in Neu-Isenburg waren es mit 91 Männer und 8 Frauen 99 Mitglieder In den Jugendfeuerwehren waren zum 31.12.2004 5 Jungs und 2 Mädchen und in Neu-Isenburg 22 Jungs und 2 Mädchen aktiv, so dass wir hier 31 Mitglieder zählen können. In verschiedenen Firmen wurden wieder Räumungsübungen begleitet und Baubesprechungen durchgeführt sowie Gefahrenverhütungsschauen des Kreises begleitet. Bei Brandhelferausbildungen wurden 40 Brandschutzhelfer ausgebildet. In der Brandschutzerziehung wurden 496 Kinder in Kindergärten und 355 Kinder in der Feuerwache geschult. Insgesamt wurden 180 Stunden geleistet. Auch wurden wieder mehrere Brandmeldeanlagen neu aufgeschaltet, die wir zum Teil auch schon mit Hausbesuchen beehren durften bzw. mussten. Im Berichtsjahr wurden von mir und meinen Wehrführungskollegen diverse Veranstaltungen im Kreis und auf kommunaler Ebene besucht. 2004 wurde die Firma Hanke und Gosch mit der Plakette „Partner der Feuerwehr“ geehrt. Für 2005 sind noch weitere Neu-Isenburger Firmen zur Ehrung vorgesehen, bzw. die Ehrung wurde bereits in 2004 beantragt und soll in 2005 durchgeführt werden. Ausbildung Bei den beiden Freiwilligen Feuerwehren haben sich viele zur Teilnahme an Lehrgängen auf Kreis und Landesebene gemeldet. Insgesamt waren 79 Feuerwehrmänner und -frauen zu verschiedenen Lehrgängen gemeldet. Leider wurden uns nur 49 Plätze zugewiesen, so dass für beide Feuerwehren folgende Lehrgänge besucht wurden.
Zum Vergleich im letzten Jahr konnten wir für beide Feuerwehren 48 Lehrgangsplätze belegen. An dieser Stelle möchte ich mich für die Zeit bedanken, die zusätzlich zu den normalen Aufwendungen wie Ausbildungen und Einsätze hierzu von euch aufgewandt wurde. Am 23.10. 2004 fand in Hainburg eine kreisweite Katastrophenschutzübung statt. An der Übung beteiligten sich die Freiwilligen Feuerwehren aus Klein - Krotzenburg, Ober-Roden und Neu-Isenburg mit ihren Gefahrgutzügen, sowie der Gefahrstoffmesszug des Kreises Offenbach mit den Feuerwehren aus Heusenstamm, Neu-Isenburg, Ober- Roden und Offenbach-Bieber. Auch hier mein Dank an Thomas Peters der diese Übung mit organisierte aber auch an Jochen Müller und die anderen Führungskräfte, die am morgen der Übung kurzfristig meinen Job übernehmen mussten, da ich kurzfristig ausgefallen war. Und nun doch zu dem Hauptthema mit dem die Feuerwehren mehr oder weniger täglich zu tun haben, die Einsätze. Da in den jeweiligen einzelnen Jahreshauptversammlung auf die Einsätze eingegangen wird bzw. in Zeppelinheim schon eingegangen wurde möchte ich in der jetzigen Versammlung nur auf die Gesamtzahl eingehen. In Neu-Isenburg wurden 520 (486) und in Zeppelinheim 124 (41) Einsätze abgewickelt. Das ergibt eine Gesamteinsatzzahl von 644 für beide Stadtteile. Einige Einsätze die beide Feuerwehren gemeinsam abwickelten möchte ich noch einmal in Erinnerung bringen: Den Anfang machte am 19.01.2004 ein verunfallter Tankzug auf der A 661 der nicht der letzte Tankzug in diesem Jahr sein sollte. Am 01. April brannte der Keller eines leerstehenden Hauses am Dr. Eckener Platz in Zeppelinheim Einsätze in Form von nachbarlicher Hilfe die von uns geleistet aber im Berichtsjahr auch im Vergleich zu Vorjahren sehr viel angeforderter Hilfe waren: Am 19.07. als sich in Buchschlag der Himmel verdunkelte als ein Teil einer Lagerhalle brannte und wenige Tage später am 23.07. als sich der Himmel in Neu-Isenburg und Zeppelinheim verdunkelte. Wie ihr alle wisst, nicht vom Rauch sondern von schwarzen Gewitterwolken. Rund 230 Keller wurden überflutet und bis in die frühen Morgenstunden wurde mit den verschiedensten Feuerwehren des Kreises die Stadt trocken gelegt. Unterstützt wurden wir dabei auch von DLRG, THW und DRK Die Unwettereinsätze wurden in der Statistik der geleisteten Stunden im ausliegenden Bericht nicht aufgenommen, da die Zahlen dieser Nacht die Statistik sprengen würde. Dann war da noch der 24. September 2004 Hier sollte es wieder wie zu Anfang des Jahres eine Begegnung mit einem Tankzug geben. Nur diesmal nicht im Schnee . Wie ihr wisst brannte ein Tankzug auf der A 3 der fast alle Feuerwehren des Umkreises in Atem hielt. Als letzter Einsatz sei noch eine Besonderheit erwähnt, die mit den Worten „Wasserrohrbruch auf der Straße“ gemeldet wurde. Die ersten Gedanken bei dieser Meldung waren wohl, was soll die Feuerwehr da machen. Am Ende war dann Neu-Isenburg, Zeppelinheim und Dreieich eingesetzt. Erwähnen möchte ich auch noch die Tsunami – Katastrophe. Erstmalig in der Geschichte der Feuerwehren gab es Anfragen zur Unterstützung für einen Auslandseinsatz. Kurzfristig wurden Kapazitäten abgefragt, die später nicht mehr abgerufen werden mussten. Zusammenfassend kann man denke ich feststellen, dass jeder bereit gewesen wie selbstverständlich zu helfen auch wenn die Art des Einsatzes sehr ungewiß war. Ausblick Zum Schluss meines Berichtes wieder ein Ausblick auf dieses Jahr Die Sanierung des Daches in Neu-Isenburg soll bis spätestens September diesen Jahres abgeschlossen sein. So haben wir die Hoffnung das die Wassereinbrüche in das Haus bald beendet sind. In Zeppelinheim gab es wie schon erwähnt schon einen Ortstermin mit dem Bauamt, sodaß ich auch hier guter Hoffnung bin das es voran gehen wird. Neufahrzeuge ELW 1 Die Ausschreibung des ELW läuft und das Fahrzeug sollte dieses Jahr in Dienst gestellt werden. Wechsellader Wie bereits erwähnt, soll es eine Absprache geben wie künftig im Kreis Offenbach mit diesem Potential umgegangen werden soll. Meine Hoffnung ist hier, dass die Abstimmung eines Kreiskonzeptes weiter voran getrieben werden und hier auch im Sinne von Kostenersparnissen vernünftige Umsetzungen erfolgen, damit kreisweiter Nutzen aus gemeinsamen Aktionen gezogen werden können. Gespräche hierzu werden geführt und ich hoffe wir können hier einen guten Erfolg erzielen. Zum Schluss meines diesjährigen Berichtes gilt es Dank zu sagen, Meinem Vertreter Thomas Peters, sowie den beiden Wehrführungen für die Unterstützung und gute Zusammenarbeit. Den Mitarbeitern des Fachbereiches Unserem Bürgermeister und Ersten Stadtrat für die immer tatkräftige Unterstützung Den vielen fleißigen Helfern ohne die eine Feuerwehr nicht existieren könnte. Stefan Werner |
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